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Verlassen und doch befreit?

Nun ist es also doch soweit und auch ich beginne mit meinem Blog...


Wieso? Weshalb? Warum? Ganz einfach, weil ich denke, dass es vielleicht dem Ein oder Anderen da draußen genau so gehen mag, wie mir...


Ein kurzer Abriss: 33 Jahre alt, zwei Kinder (5 und 2) und seit Neuestem von meiner langjährigen Frau und Freundin getrennt lebend und nun eigentlich alleinerziehend mit Vollzeitjob, selbständig.


Zumindest die Voraussetzungen sich gut und die meiste Zeit um meine Kinder zu kümmern sind durchaus gegeben. Auch die Wohnsituation, im Haus der Schwiegereltern, ist durchaus zu ertragen, da auch die Trennung sehr friedlich verläuft. Man hat sich einfach auseinander gelebt. Wer will hier wem schon einen Vorwurf machen? Und mal ganz ehrlich, eigentlich fühlt es sich an, wie eine Befreiung aus jahrelanger Fremdbestimmung, ja, ich habe mein Leben endlich wieder für mich! Das emotionale Loch, in das ich angeblich fallen sollte hat sich einfach nicht aufgetan und wird es wohl auch nicht, jetzt nicht mehr!



Die eigentliche Frage ist nun: was stelle ich mit meinem Leben an? Ich muss es niemandem mehr Recht machen, keiner hat mehr das Recht, meine Handlungen als gut oder schlecht abzustempeln, ich bin frei...Immer unter der Prämisse, dass es natürlich meinen Kindern gut zu gehen hat! Aber was hat es nun mit dieser Freiheit auf sich? Die Gefahr, sinn- und verstandlos durch die Welt zu gehen ist schon gewaltig...


Auf diesem Weg hätte ich auch schon eine Frau gefunden, die meinem Ideal sehr nahe kommt...aber ich auch ihrem? Zuerst sah es so aus, aber dann kam der Alltag...zumindest hat sie mir die Augen geöffnet, für das, was im Leben wichtig ist und Bestand hat: Familie, emotionale Sicherheit und Stabilität und außerdem, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als das, was wir mit den Sinnen begreifen können.
Wie es mit ihr weitergeht? Keine Ahnung! Man wird sehen, nach einem stürmischen Beginn haben wir uns darauf geeinigt, uns erstmal besser kennen zu lernen, immerhin sind auch unsere Kinder immer mit betroffen von unseren Entscheidungen.


Der Weg muss sein: sich selbst Ziele setzen und diese zu verfolgen, was will ich erreichen, für mich, für meine Kinder, für mein eigenes Leben? Dazu ist es essentiell sich selbst zu beobachten, die eigenen Gedanken, das eigene Tun und stets abzuwägen, ob dies dem Ziel dienlich ist und ob es sich gut anfühlt...im Hier und Jetzt! Der Geist formt die Realität und Energie fließt dahin, wohin man seine Aufmerksamkeit richtet. Nicht die negativen Dinge sollten beachtet werden, der Fokus muss, ja muss, auf dem schönen Weg vor einem liegen, ein Weg, den man sich selbst bereitet!

Du erntest, was du säst!

Ich freue mich auf alle Kommentare und bin gespannt, wie es weiter geht!

24.5.14 13:34

Letzte Einträge: Hindernisse...?

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lebenslabyrinth / Website (24.5.14 19:34)
Hallo...geniesse die Zeit des Befreit-Fühlens, die ist wichtig für das zu-sich-kommen...finde es interessant, es aus Männersicht zu lesen. Aber eine Frage schwirrt mir im Kopf... als alleinerziehender Vater ist es sicher nicht einfach, alles unter einen Hut zu bekommen...ist deine Ex eine Karrierefrau, so dass sie lieber zahlt als umsorgt?
LG Doreen


(24.5.14 20:20)
Hallo Doreen,

danke für deine netten Worte . Um deine Frage zu beantworten: eher Möchtegernkarrierefrau, also auch das mit dem Zahlen wird nix . Aber zum Glück ist das nicht das Problem und alles unter einen Hut zu bekommen ist eine Frage der Organisation und der Zeit, die man sich für die einzelnen Aufgaben nimmt Musste ich auch die letzten Jahre schon

Lg,
Markus

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